Ausschreibungen, Calls, Convocatorias

NEW CALL!!! CALL #!!8!

Worte sprießen am Beton


6 Tüten Käse gerieben, Worte auf die Strasse getrieben, durch den Asphalt. Die Aufmerksamkeit bereit für Verbindungen vom Alltag befreit und Lyrikblüten, die sprießen am Beton, auf Werbetafeln, Kneipenklos, von Lastern durch das Land gefahren, mit Rasenmähern ins Verkehrsinselgrün gebrannt. „Unter dem Pflaster liegt der Strand“…

Wenn Worte Sinnveränderungen bewirken, wie könnten dann Eure Texte diesen versteckten „Strand“ im Stadtraum zum Vorschein bringen? Wie und wo im öffentlichen Raum müssten diese Texte  eingeschrieben, montiert, imprägniert oder angebracht werden, um einen neuen Raum zu schaffen, der den Alltagssinn und unsere Perspektiven verschiebt? Wo imaginiert Ihr Eure Textbotschaft: Als Parole an einer bestimmten Wand, in diesem einen Bushaltestellenhäuschen versteckt unter der Bank, im Berufsverkehr auf Lieferwagen angebracht oder…?

Das Format ist „Text im öffentlichen Raum“. Damit Ihr aber nicht nachts mit Kreide in der Hand auf ein Gerüst klettern müsst, um Eure Kurzgeschichte an die Wand zu schreiben schickt uns:

BIS ZUM 30.April 2026

1. Eure Texte in PDF und Doc. Dazu:

2. ein Foto oder eine Illustration in JPEG oder PDF mit kurzer Beschreibung von dem Ort, an dem ihr Euren Text gerne sehen würdet und….

3. eine kurze Angabe warum dieser Ort und….

4. eine Info zur Größe und Material des Textes (z.B. „Plakat 4 x 10m mit Handschrift in lila“ oder „Kugelschreiber auf Pflaster Schriftgröße 6“)

Das klingt jetzt kompliziert, aber Ihr schafft das! Und wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr uns auch schreiben und wir versuchen, sie zu beantworten.

Wir veröffentlichen aus rechtlichen Gründen keine anonymen Texte, das heißt wenn Ihr zufällig eine Wand mit Kreide beschrieben habt und uns davon ein Foto schicken möchtet, müsst Ihr als Urheber*in erkennbar sein, sucht Euch dafür also eine Wand des Vertrauens.

Die Idee ist, Eure und unsere Phantasie zu beflügeln, sich vorzustellen, wie wir den öffentlichen Raum mit unseren Texten und Bildern einnehmen könnten. Da es rechtlich nervige Konsequenzen haben könnte, wenn wir Eure Beträge an die Wände sprühen und kleben, denken wir über Alternativen nach. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel neben der gewohnten Online- und Print-Kombination performativ mit Screenings u.ä. zu arbeiten. Lasst Euch überraschen!

in welcher Sprache auch immer an mail@schredder.me
Infos zu Formaten etc. findet ihr hier